Henkel – vom Waschmittel- zum Konsumgüter-Konzern

Henkel ist eine weitere Erfolgsgeschichte eines deutschen Familienunternehmens. Henkel Produkte dürften in fast jedem Haushalt oder Büro zu finden sein und uns im Alltag immer wieder begegnen. Bevor wir über die künftigen Aussichten sprechen, wollen wir einen Blick in die Geschichte wagen.

Fritz Henkel gründete im Herbst 1876 in Aachen die Firma Henkel & Cie. zusammen mit Otto Dicker und Otto Scheffen, die beide bereits eine Fabrik für Wasserglas, ein wichtiger Rohstoff für Waschmittel und Bauindustrie, besaßen. Als erstes Produkt stellt Henkel ein Pulver-Waschmittel auf Basis von Wasserglas her, es wird als Universal-Waschmittel beworben und wird in handlichen Päckchen von 200 Gramm für 10 Pfennig angeboten – statt, wie bei Waschmitteln damals üblich, lose. Das Unternehmen wächst stark und verlegt 1878 seinen Sitz ins verkehrlich besser angebundene Düsseldorf. Als weiteres Produkt wird Henkels Bleich-Soda ins Programm aufgenommen, mit der weiße Wäsche nicht vergilbt sondern weiß bleibt. Henkel kann erste Exporterfolge in die Schweiz vermelden. Des Weiteren werden Glanzstärke, Putzpomade, Wäschebläue und Tee ins Programm aufgenommen. Alle Henkel-Mitarbeiter werden in der Gemeinsamen Ort-Krankenkasse Düsseldorf versichert, später erfolgt auch eine Altersversorgung über den Deutschen-Privat-Beamten-Verein.

1899 erzielt Henkel erstmals über 1Million Mark Umsatz mit seinen 79 Mitarbeitern und man expandiert an den Düsseldorfer Stadtrand Holthausen, im Zuge dessen wird eine Mittagsversorgung eingerichtet und erste Mitarbeiterwohnungen erbaut. Für die Wasserglasproduktion kann Henkel mit Degussa einen Großabnehmer gewinnen, auch die Düngemittel Martellin und Floral verkaufen sich gut. In dieser Zeit werden auch andere bekannte Marken wie das Metallputzmittel Sidol, Hans Schwarzkopf Shampoon, die Gesichtspflege Aok (Anhalt im Ostseebad Kolberg), die spanische Pflegemarke LaToja geboren, die allerdings erst später zu Henkel finden.

1907 ist der große Meilenstein für Henkel. Nach langwierigen Versuchen wird das erste selbsttätige Waschmittel namens Persil (Natriumperborat und Natriumsilikat) auf dem Markt gebracht. Persil reinigt die Wäsche selbsttätig ohne das bislang mühevolle und die Wäsche angreifende Reiben von Hand und kommt ohne extra Rasenbleiche aus, eine riesen Innovation und Sensation zu dieser Zeit.

Während des ersten Weltkrieges führen Lieferengpässe und Qualitätsmängel der Rohstoffe dazu dass Henkel an neuen Verfahren forscht. 1918 führt Henkel die Marke Sil als Nachspülmittel ein, 1920 folgt das Putz- und Reinigungsmittel Ata, 1921 erfolgt die Grundsteinlegung für eine neue Produktionsstätte in Genthin, in der zu DDR-Zeiten das heute bundesweit bekannte Spee Waschmittel hergestellt wurde. In Holthausen entsteht eine neue Leimfabrik, welche Malerleim Mala und Tapetenkleister Tapa auf Basis von Kartoffelmehl produziert. 1929 übernimmt Henkel die Firma Dr. Thompson Ernst Sieglin, die ebenfalls sehr erfolgreich Seifenpulver wie Ozonil mit dem Schwanen-Logo verkauft haben, weiteres Produkt ist der Bohnerwachs Gefest bzw. Seifix.

Während des zweiten Weltkrieges müssen die Waschmittel Persil und Fewa vom Marktgenommen werden. Schon vorher hatten die Nationalsozialisten Hugo Henkel entmachtet und Jost Henkel und Werner Lüps eingesetzt. In dieser Zeit entwickelt Henkel die Waschmittel für Großabnehmer Dixit und Duxil. Nach zahlreichen Bombenangriffen sind viele Produktionsstätten zerstört. Alle ausländischen Tochtergesellschaften und Markenrechte werden unter den Siegermächten aufgeteilt. Unter strenger Kontrolle der Briten darf Henkel schon bald wieder mit der Produktion von Waschmitteln, Reinigungsmittel P3, Wasserglas, Klebstoffen und Schuhpflegemitteln beginnen, der Henkel-Chemiker Paul Schulz wird vorübergehend Firmenchef, die Böhme Fettchemie wird von Chemnitz nach Düsseldorf verlegt, Henkel Genthin von den Sowjets enteignet.

1947 darf die Familie Henkel ihre Firma wieder übernehmen, in jenem Jahr kommt auch der Lederkleber Pattex auf dem Markt, kurz darauf die Waschmittel Perwoll und Lasil. Zum 75. Firmenjubiläum arbeiten mehr als 5400 Menschen bei Henkel, das Geschirrspülmittel Pril, damals noch als Pulver, und Haarfärbemittel Polycolor werden eingeführt. Heimwerkern dürfte Metylan bekannt sein, der Tapetenkleister kam 1953 auf den Markt, die Handseife Fa 1954, 1955 der Kontaktkleber Pattex, der Haushaltkleber Stabilit und der Metallkleber Metallon. 1961 übernimmt Konrad Henkel nach dem Tod von Bruder Jost die Geschäftsführung, von Poly erscheint die erste Heimdauerwelle Poly Lock, der WC-Reiniger Bif und der Haushaltreiniger dor, kurz darauf Somat für die Geschirrspülmaschine und das Insektenmittel Paral. Mit dem Erwerb des Klebstoffspezialisten Sichel wird zudem das Klebstoffgeschäft gestärkt, Sichel verfügt über einen der ersten Gewebeklebstoffe für die Humanmedizin. 1966 kommen Weisser Riese bzw. dato als Spezialwaschmittel für weisse Wäsche auf dem Markt. Zum 90 jährigen Jubiläum beschäftigt Henkel in Holthausen mehr als 12000 Menschen, der Umsatz beträgt rund 1,4Milliarden DM. In den Folgejahren kommen der Prit Klebestift, WC-Frisch, der Weichspüler Vernell, Creme 21, Fa Schaumbad und Deo, das Handgeschirrspülmittel Dixi, die Zahncreme Perdent und Thera-med und der Haushaltreiniger Der General auf dem Markt. Durch eigenes Wachstum und Übernahmen beträgt der Henkel-Umsatz 1976 zum Hundertjährigen bereits über 5,1 Milliarden DM. 1983 wird die Hautpflegemarke Aok übernommen, 1988 überspringt der Konzernumsatz die 10 Milliarden Mark. 1990 werden die Waschmittelwerke Genthin (Spee)wieder Teil von Henkel, ein Jahr später übernimmt Henkel Teroson, einen Spezialisten für Klebstoffe und Oberflächentechnik. 1995 übernimmt Henkel Hans Schwarzkopf mit den Marken Schauma, Drei Wetter Taft, Gliss, Bac, Kaloderma, Hattric.

Das Produktangebot wird immer weiter entwickelt und aufgefächert. Dabei werden auch ökologische Aspekte und Aktionärsrechte berücksichtigt. 1996 wird Henkel für sein Investors Relation ausgezeichnet, kurze Zeit später erhält man einen Ökologie-Preis und wird in den Nachhaltigkeitsindex DJ Sustainability Index aufgenommen. Im Jahr 2000 wird Henkel offizieller Klebstofflieferant für das Space Shuttle Raumschiff, konzernweit beschäftigt man inzwischen 61000 Mitarbeiter weltweit, Ulrich Lehner übernimmt das Ruder bei Henkel. Im Jahr 2004 kommt es zu größeren Übernahmen der US-Mitbewerber Dial (Körperpflege) und ARL (Haarpflege) u.a. auch der US-Trendmarke Got2b, kurz darauf noch von Right Guard.

Im Jahr 2007 bündelt man die Geschäftsbereiche zu Laundry & Home Care, Beauty Care und Adhesive Technologies. 2008 erwirbt man die Klebstoff- und Elektroniksparte von Starch Akzo Nobel, die bis dato größte Akquisition. Ein anderer Meilenstein, in Dubai wird der größte Parkettboden der Welt im Burj Khalifa mit Henkel Klebstoffen verklebt. Zum 111. Schwarzkopf Jubiläum kommt die erste ammoniakfreie Coloration auf dem Markt, die Beauty-Care Marke Syoss wird im Einzelhandel eingeführt. Im Automobilbau ersetzt immer häufiger Kleben das bisherige Schweißen, davon kann Henkel profitieren und geht Joint Venture mit BASF ein. 2016 hat man seine Stellung in den USA gestärkt und den Waschmittelhersteller Sun Products übernommen.

Im Jahr 2016 erzielte Henkel mit 51000 Mitarbeitern weltweit 18,7 Milliarden Euro Umsatz und dabei einen Gewinn von 3,2 Milliarden Euro, was einem Gewinn pro Aktie von 5,36Euro entspricht. Die Dividende pro Aktie stieg in den letzten fünf Jahren von 0,95Euro auf 1,62Euro je Aktie. Die Dividendenrendite ist jetzt nicht sehr hoch, das Unternehmen ist auch nicht besonders günstig bewertet, aber die langfristige nachhaltige Unternehmenspolitik mit den vielen bekannten Marken und hohen Margen und attraktive Akquisitionen sprechen für das Unternehmen. In den Medien wird oft die Vorzugsaktie erwähnt, für langfristig handelnde Privatanleger ist aber eher die Henkel-Stammaktie interessant, da sie billiger ist und eine höhere Dividendenrendite bietet.

1997 hat Henkel zusammen mit der DWS den Löwen-Aktienfonds aufgelegt um die Vermögensbildung bei den Arbeitnehmern besser zu fördern. Der Fonds investiert weltweit in große bekannte Unternehmen und konnte seit Beginn eine durchschnittliche Rendite von 7,9% jährlich erzielen und hat nur sehr geringe Kosten. Der Löwen-Aktienfonds ist auch für Nicht-Henkel-Mitarbeiter erhältlich und vor allem bei VL-Sparern sehr beliebt.

Vor wenigen Wochen ist Gabriele Henkel, die Ehefrau des langjährigen Firmenchefs Konrad Henkel, verstorben. Sie war vor allem als Kunstmäzenin bekannt und für ihre kunstvollen Tischdekorationen, die zahlreiche Berühmtheiten aus aller Welt in ihrem Haus zu besonderen Anlässen bewundern durften. Auch heute noch ist die Familie Henkel der wichtigste Ankeraktionäre der Firma und hat dies auch für die Zukunft fest zugesagt. Dies spricht ebenfalls für eine weiterhin gute nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Die Deutschlandrente ist via Indexfonds in Henkel investiert. Die Kurzinformation ist jedoch nicht als Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen, sondern dient lediglich zur allgemeinen Information.
(Quelle Henkel Historie: Henkel Chronik 140 Jahre).

Welchen Einfluss die Wahl der Anlageform auf Vermögen, Rente und Sparbeitrag hat.

Nachdem wir uns zuletzt mit der Zeit als wichtigen Faktor für die Vermögensbildung beschäftigt haben, soll es diesmal um den Einfluss der Rendite und die Wahl der Anlageform auf das Vermögen und den Sparbeitrag gehen.

Es ist sicherlich keine neue Erkenntnis dass beim Sparen und dem Vermögensaufbau ein höherer Zins bzw. Rendite besser ist als ein niedriger Zins. Aber selbst kleine Renditeunterschiede können große Auswirkungen auf das Endvermögen oder den Sparbeitrag haben. Wir haben hierfür einmal verschiedene Sparformen als Sparplan mit 200,-Euro monatlich über 30 Jahre verglichen.

Bei einem Sparbuch welches mit 1,25% verzinst wird kommen nach 30 Jahren 87.297,-Euro heraus, das wären fast 6.000,-Euro mehr als eine Lebens-/Renten-Versicherung mit 0,9% „Garantie“-Verzinsung, die nur 81.793,-Euro abwirft. Bei 72000,-Euro eigenen Sparbeiträgen sind die 9.000 Euro bei der Versicherung bzw. 15.000,-Euro Ertrag über einen derart langen Zeitraum von 30 Jahren nicht wirklich erwähnenswert. Abzüglich Steuern und Inflation lohnt es sich nicht einmal. Trotzdem setzen bislang die meisten Deutschen auf diese beiden Sparformen.

Nun bleibt die Hoffnung dass die Zinsen wieder etwas steigen und die Versicherungen etwas mehr als nur den „Garantie“-Zins abwerfen. Wir kalkulieren hier einmal großzügig mit 3,5% Rendite. Mischfonds und Dachfonds würden wir mit 4% kalkulieren, Aktienfonds und die Deutschlandrente mit 6%. Danach bringt es ein Sparbeitrag von 200,-Euro monatlich nach 30 Jahren bei der Lebens-/Renten-Versicherung auf ein Endvermögen von 126.243,-Euro, bei den Misch- und Dachfonds auf 137.520,-Euro und bei der Deutschlandrente und Aktienfonds auf ein fast unglaubliches Vermögen von 195.906,-Euro, rund 70.000,-Euro !!! mehr als bei der Versicherung.  

Kritiker werden nun einwenden, die 195906,-Euro sind doch nicht garantiert. Nun, wenn die Welt normal läuft, dann wird man sich über rund 200.000,-Euro Vermögen freuen können. Sollte es erneut zu einer Finanzkrise kommen, sind alle Kapitalanlagen auch Lebens- und Renten-Versicherungen davon betroffen. Selbst wenn es einen Tag vor der Auszahlung zu einem Crash von 50% kommen sollte, dann wären die 98.000,-Euro deutlich höher als die 87.000,-Euro beim Sparbuch oder die 82.000,-Euro mit der 0,9%-„Garantie“ bei den Versicherungen. Bei der Altersversorgung wird ja in der Regel das gesamte Vermögen auch nicht an einem Tag ausgegeben sondern eher über 20-30 Jahre lang aufgezehrt, genug Zeit um Kursrückgänge wieder aufzuholen und den Vorsprung der Deutschlandrente und Aktienfonds auf die anderen Vorsorgeformen wieder auszubauen.

Nun wollen wir die Rechnung einmal umdrehen. Welcher Aufwand ist bei welcher Vorsorgeform nötig um in 30 Jahren ein Altersvorsorgevermögen von 100.000,-Euro anzusparen? Wollen Sie wie die meisten Deutschen dies mit einem Sparbuch oder Versicherung tun, dann müssten Sie beim Sparbuch jeden Monat 229,10Euro anlegen, bei der Versicherung mit 0,9%-„Garantie“ wären es sogar 244,52Euro. Kalkuliert mit normalen Gewinnen bei der Versicherung dann wäre ein monatlicher Aufwand von 158,42Euro bei der Lebens- und Renten-Versicherung notwendig. Deutlich günstiger wird es bei Misch- und Dachfonds, hier beträgt der monatliche Aufwand nur 145,43Euro. Am geringsten ist der monatliche Aufwand um 100.000,-Euro anzusparen bei der Deutschlandrente, es ist lediglich ein Sparbeitrag von 102,09Euro notwendig.


Das heißt, Sie können mit der Deutschlandrente gleichzeitig für die Altersvorsorge sparen, und haben noch gut 100,-Euro übrig um sich selbst etwas zu gönnen oder für die Kinder Spielzeug oder Schulsachen zu kaufen.

Welchen Einfluss die Zeit auf den Sparbeitrag, Vermögen und Rentenhöhe hat

Mit 20 ist man jung und braucht das Geld für Studium, Auto und Wohnungseinrichtung. Mit 30/40 hat die Familie vielleicht schon Zuwachs bekommen und das Geld geht für Kinder, Spielzeug, Kita, Schule, größere Wohnung, Unternehmungen, Urlaub etc. drauf, da ist an Sparen und Vorsorge für das Alter eigentlich nicht zu denken. Mit 50, die Kinder sind aus dem Haus, will man sich auch einmal etwas für sich gönnen, ein größerer Luxusurlaub oder eine modernere Wohnungseinrichtung. Und lohnt es sich überhaupt noch so kurz vor der Rente mit dem Sparen anzufangen?

Es lohnt sich wenn man es richtig macht, und vor allem wenn man sehr zeitig damit beginnt reichen anfänglich auch kleinere Sparbeiträge aus, um am Ende trotzdem eine auskömmliche Zusatzrente zu bekommen.

Mal angenommen Sie möchten zum Rentenbeginn, zum 65. Geburtstag 100.000,-Euro Sparvermögen angehäuft haben, was eine Rente von 470,-Euro ermöglicht. Beginnen Sie erst mit dem 50. Lebensjahr, dann bräuchten Sie einen Sparbeitrag von 370,-Euro monatlich. Wird bereits ab dem 40. Lebensjahr mit dem Sparen begonnen, reduziert sich der Sparbeitrag schon auf 165,-Euro, ab dem 30. Lebensjahr reichen sogar 86,-Euro, und ab dem 20. schon 48,-Euro. Wer also mit 20 beginnt zu Sparen, z.B. die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers nutzt und noch einen kleinen Eigenanteil dazugibt, so dass dann 50,-Euro monatlich angelegt werden, hat dann zum 65. Geburtstag 100.000,-Euro auf der hohen Kante.

Die Eltern können ihren Kindern ebenfalls ein Geschenk mitgeben, was später zu einem attraktiven Vermögen oder Zusatzrente werden kann. Mal angenommen, die Eltern würden das Kindergeld in Höhe von 194,-Euro monatlich in die DRenta Deutschlandrente anlegen und bis zum 20. Geburtstag einzahlen, und Sohn oder Tochter würden das Vermögen bis zur Rente (die vermutlich künftig eher bei 70 und nicht bei 65 liegt) einfach liegen und arbeiten lassen, dann wäre das Vermögen auf stolze 791.000,-Euro angewachsen.

Selbst wenn man nur die Hälfte oder ein Viertel des Kindergeldes anlegt, es lohnt sich auf jeden Fall für ihre Kinder.

Festzuhalten bleibt, auch wenn es manchmal schwer fällt in jungen Jahren Geld für die Altersversorgung beiseite zu legen, es lohnt sich auf jeden Fall, möglichst früh zu beginnen. Je später man beginnt umso höher werden letztlich die Sparbeiträge. Man sollte aber darauf achten, dass die Kosten niedrig sind und die Anlage flexibel ist, falls sich zwischenzeitlich die Lebenspläne einmal ändern sollten. Und da hat die DRenta Deutschlandrente ihre Stärken, ist besonders kostengünstig und kann jederzeit an die geänderten Lebensumstände angepasst werden, oder auch für zwischenzeitliche Auszahlungen genutzt werden.

 

Hinweis: Zur verständlicheren Darstellung wurden die Zahlen gerundet, es wurde mit einer Sparplanrendite von 5,2% gerechnet, was in der Vergangenheit der unterste Wert eines 30jährigen Sparplans war. Dennoch ist dies keine Garantie, dass diese Werte auch in der Zukunft erreicht werden.
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Porsche – von der Sportwagen-Manufaktur zur Automobil-Holding

Die für ihren Sportwagen 911er bekannte Automanufaktur hat viele Höhen und Tiefen erlebt. Vor rund 10 Jahren als Wendelin Wiedeking den Kampf David gegen Goliath verlor und die Übernahme von Volkswagen am Widerstand Niedersachsens als VW-Hauptaktionär scheiterte, wurde die Marke Teil des VW-Konzerns. Seitdem ist die Porsche SE selbst kein Autohersteller mehr, sondern hält die Mehrheit der VW-Stammaktien, insgesamt rd. ein Drittel an VW. Unmittelbar gehören damit die Marken Porsche, Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Ducati, Scania und MAN zur Unternehmensgruppe. Darüber hinaus hält die Porsche SE rd. 10% an dem amerikanischen Technologieunternehmen Inrix, einem Spezialisten für Verkehrsplanung und Transportlogistik. Die Besonderheit ist, dass man über die Porsche SE Automobilholding, quasi die VW-Aktie 30% günstiger erwerben kann, da die Porsche-Aktie unter ihrem Buchwert notiert. Würde das Unternehmen zerschlagen, würde sich dieser Abschlag auflösen und in einen Gewinn verwandeln.

In diesen Tagen hat Porsche den neuen Cayenne vorgestellt. Das SUV gehört zu den erfolgreichsten Modellen der Zuffenhausener. Bislang wurde es im Werk in Leipzig mehr als 500000 mal montiert, das neue Modell muss nun wegen Kapazitätsengpässen im VW-Werk in Osnabrück zusammengeschraubt werden. Den Cayenne wie auch den kleinen Bruder Macan sieht man eher selten im Gelände, obwohl beide bestens geländetauglich sind. Viel häufiger sieht man die SUV mit jungen Frauen am Steuer vor Kindergärten und Schulen. Vor allem Frauen mögen die hohe übersichtliche Sitzposition und das Gefühl in einer sicheren Festung zu fahren. Ein Jungs- und Männertraum ist und bleibt die Sportwagen-Ikone 911, den man gleichermaßen auf der Rennstrecke als auch auf den Boulevards dieser Welt bewegen kann. Besonders in Asien mag man hingegen ein anderes relativ junges Porsche-Modell noch lieber, die Luxuslimousine Panamera, am besten in der Langversion, die es zum Chauffeur-Fahrzeug macht. Aber auch in Europa macht der Panamera den bisherigen Platzhirschen Mercedes S-Klasse oder BMW 7er zunehmend Konkurrenz, mit dem neuentwickelten „Kombi“ Panamera Sport Tourismo glaubt man auch noch die letzte Marktlücke besetzen zu können. Schick ist er ja, aber leider auch verdammt teuer. Deutlich günstiger sind dagegen die Roadster/Coupe-Modelle Boxster und Cayman zu bekommen. Anfänglich noch belächelt, gehört der 718 wie der Mittel-Motor-Sportwagen jetzt heißt, zu den besten am Markt, das knackige Go-Kart-Fahrgefühl ist nahezu unerreicht. Nur das Porsche nun erstmals (aus Umweltgründen) einen Vierzylinder verbaut hat, dürfte den Porsche-Puristen ein wenig aufstossen. Cayenne und Panamera gibt es auch mit Plugin-Hybrid-Motoren was den Kraftstoffverbrauch deutlich senkt, das reine Elektromodell Mission E soll 2019 an den Start gehen, weitere E-Modelle sind in Planung.

Die Deutschlandrente ist via Indexfonds in Porsche SE investiert. Die Kurzinformation ist jedoch nicht als Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen, sondern dient lediglich zur allgemeinen Information.

Axel Springer – gut vernetzter Medienkonzern

Am 15. August feierte Friede Springer, fünfte Frau des Firmengründers Axel Springer, ihren 75. Geburtstag mit allerlei Polit-, Medien- und Wirtschaftsprominenz. Eigentlich ist das nicht das Ding der milliardenschweren Verlagserbin. Bekannteste Marke im Springer Konzern ist die BILD-Zeitung, da wollten natürlich Viele ihre Glückwünsche persönlich übermitteln, denn die BILD kann Politiker, Sportler und Firmen groß herausbringen aber genauso andersherum wieder unsanft landen lassen. Das weiß man im Establishment.

Aber Springer ist weit mehr als die BILD, inzwischen ist der 1946 gegründete Verlag zu einem internationalen Internet- und Medienkonzern mit rund 15000 Mitarbeitern und über 3 Milliarden Euro Umsatz herangewachsen. Im Printbereich gehören neben BILD, BILD am Sonntag, SportBILD, AutoBild, Computerbild, auch Die Welt, BZ und Rolling Stone zum Portfolio. Ein Großteil der Erlöse kommen inzwischen über das Internet, zum einen über Werbeerlöse und Vermarktung von Inhalten wie Idealo.de, Finanzen.net, aber auch z.B. über Online-Portale wie die Vermittlung von Ferienhäusern, oder die Vermittlung von Mietwohnungen und Häusern (Immonet), oder über das Jobportal StepStone. Auch der Nachrichtensender N24 gehört zum Springer-Konzern.

Axel Springer erzielt mit seinem stabilen Geschäftsmodell regelmäßige Umsätze von über 3Mrd. Euro und hohe Cashflows. Die Dividende wurde von 1,80Euro je Aktie auf 1,90Euro erhöht, was einer sehr attraktiven Dividendenrendite von 3,7% entspricht.

Die Deutschlandrente ist via Indexfonds in Axel Springer investiert. Die Kurzinformation ist jedoch nicht als Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen, sondern dient lediglich zur Information.

DRenta Deutschlandrente Axel Springer Chart

Was war die Idee zur DRenta Deutschlandrente?

Deutschlandrente

Es gibt mehrere Gründe die zur Idee und Umsetzung der Deutschlandrente geführt haben. Der erste Grund ist die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge, da schon klar ist, dass die gesetzliche Rente nur eine Grundabsicherung sein kann. Wer die Zeit des wohlverdienten Ruhestandes aktiv verbringen möchte braucht dafür etwas Kapital. Vater Staat hat zwar mit der Riester-Rente, Rürup-Rente und Betriebsrente versucht, Lösungen anzubieten, nur schaffen es diese in der Niedrigzinsphase kaum die Inflation auszugleichen. So kann Vermögensaufbau zur Altersversorgung nicht funktionieren. Die DRenta Deutschlandrente soll deshalb eine Alternative bzw. Ergänzung zu Riester und Rürup sein, ohne deren Nachteile.

Auf der anderen Seite verdienen deutsche Unternehmen Milliarden an Gewinnen. Was liegt da näher, dass man diese Gewinne nicht ins Ausland abfließen lässt, sondern besser für den Aufbau einer Altersversorgung in Deutschland hält. So bilden die 100 größten deutschen Unternehmen den Motor der DRenta Deutschlandrente. Wir werden hier im Blog nach und nach jedes dieser Unternehmen und ihre Dienstleistungen und Produkte vorstellen, vieles wird aus dem täglichen Leben vertraut sein, manches vielleicht auch nicht.

Die hohen Kosten der privaten Lebens- und Rentenversicherungen, wie bei Riester und Rürup, sind uns und Verbraucherschützern ebenfalls ein Dorn im Auge. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, dass die DRenta Deutschlandrente mit sehr niedrigen Kosten auskommt, eine Abschlußprovision, die bei Versicherungen bis zu 7% der Beitragszielsumme ausmachen kann, gibt es bei der Deutschlandrente nicht, ebenso entfällt der bei Banken übliche Ausgabeaufschlag von 5%.

Die Deutschlandrente ist zudem für Jedermann schon ab 25,-Euro monatlichen Sparbeitrag möglich, funktioniert einfach, transparent, flexibel und unbürokratisch. Ein Zwangssparen wie von Politikern gefordert, lehnen wir ab, die DRenta Deutschlandrente kann jederzeit ausgesetzt werden, ebenso kann auf das Vermögen zurückgegriffen werden und Wertpapieranteile verkauft werden, wenn das Geld z.B. für ein neues Auto, Wohnungsrenovierung, Weiterbildungskosten o.a. benötigt wird.
Auch der Rentenbeginn kann ganz nach den eigenen Bedürfnissen gestaltet werden, man ist an keine gesetzlichen Altersgrenzen gebunden.

Am Ende ist die DRenta Deutschlandrente entstanden, die nicht so kompliziert wie Riester und Rürup ist, deutlich geringere Kosten hat, eine attraktivere Rendite verspricht und dabei auch noch flexibler und transparenter ist.